Dienstag, 25. April 2017

Tomatenanzucht 2017

Nach dem Tomaten-Erfolg 2016 habe ich im Winter fleißig neuen Samen bestellt, denn ich will auch noch andere Sorten ausprobieren. Auch mit dem richtigen Zeitpunkt der Aussaat wollte ich experimentieren.

Ruthje, unsere Lieblingstomate, wurde an 4 verschiedenen Tagen ausgesät: 16.3., 21.3., 31.3. und 9.4.


Hatte ich 2016 9 verschiedene Sorten angebaut, so tummeln sich in diesem Jahr 14 verschieden Sorten auf dem Fensterbrett. Im Garten habe ich überdacht nur Platz für max. 16 Tomaten. Alle anderen müssen im Freien oder in Kübeln wachsen. Leider spielt das Wetter in diesem Jahr nicht richtig mit. Letztes Jahr konnte ich ab Mitte April die kleinen Tomatenpflänzchen tagsüber an die frische Luft stellen, schattig und relativ windgeschützt. 

Eine leichte Luftbrise sorgte dafür, dass die Pflanzen kräftig wurden und nicht "in die Höhe" schossen.
In diesem Jahr konnten die Pflanzen bisher noch nicht an die frische Luft, was man ihnen deutlich ansieht. Und auf der Fensterbank ist es ihnen nun doch zu warm.

Die einzelnen Sorten sind der Rubrik "Tomatensorten" zu finden.

Montag, 24. April 2017

Tomatensorten

Hier stelle ich von mir angepflanzte Tomatensorten vor. Diese Rubrik werde ich laufend ergänzen und erweitern. 

Ruthje


Bereits im letzten Jahr bewährt, g`schmackig und robust. Herzförmige rote kleine Tomate.
Von allen vorgezogenen Tomaten hat diese Sorte den stabilsten und kompaktesten Wuchs. Sie wird auch nur ca. 1.20 hoch.
Nach 2015 und 2016 auch 2017 wieder Bestandteil des Gartens.
Standort: Tomatenhaus und Freiland

Dorenia

Samen vom letzten Jahr. Normale rote Tomate, guter Geschmack. Wurde im letzten Jahr sehr groß. Mal schauen wie es dieses Jahr wird.
Die Pflanze im Kübel wuchs bis unter das Dach, an die letzten Früchte bin ich zum ernten kaum noch hochgekommen.
Standort: Freiland und Kübel

San Marzano
Anzucht kein Problem, stabiler Wuchs. Bekannte Sorte für Tomatensauce.
Standort: Freiland mit Dach

Sir Loin of Zebra


Anzucht kein Problem, hat aber nach der Pflanzung im Tomatenhaus wie auch im Freiland schnell verbrannte Blätter bekommen.
Die Früchte sind sehr fest.
Standort: Tomatenhaus und Freiland mit Dach

Abracazebra
Anzucht kein Problem. Erst dachte ich dass es sich um eine grüne Tomate handelt, aber letztendlich wurde die Tomate doch orangerot. Wächst sehr hoch. Sehr feiner Geschmack.
Auch 2017 wieder ausgesät.
Standort: Tomatenhaus und Freiland mit Dach

Anna Herrmann


Erst wollte "Anna Herrmann" schon auf dem Fensterbrett nicht wachsen, im Garten hat sie 6 Wochen lang rumgezickt - aber dann konnten wir uns vor gelben Tomaten kaum retten. Ob im Tomatenhaus, im Topf oder im Freiland, es gab eine Fülle von gelben Tomaten! Anna Herrmann ist platzfest und innen fast hohl.
Es läßt sich prima gelbe Tomatensauce davon kochen.
Leider habe ich 2017 keinen Samen bekommen. 

Black Cherry
Anzucht kein Problem, etwas staksig. Ist weit über das Dach des Tomatenhauses hinausgewachsen.
Die kleinen Tomaten haben einen guten Geschmack, haben aber eine dünne Schale und neigen aber zum platzen.
Auch 2017 wieder am Start.
Standort: Tomatenhaus und Freiland mit Dach

Gypsi Zigan
geschenkter Samen. Ich habe keine Ahnung wie diese Tomate aussehen soll. pflanzen sind noch ziemlich klein, aber im Tomatenhaus fühlt sie sich bisher sehr wohl.

Es wurde eine dunkelrot-lila Fleischtomate, etwas mehlig im Geschmack.

goldene Königin

Tigerette rot

Hellfrucht

Häfele

Haubners Vollendung

green Zebra

rotes Zebra

Resi 

Öhrli

purpur Kalbasse

Goldmarie

Pernau Orange



Es geht wieder los - Garten 2017

Das Gartenjahr beginnt wie immer mit einem Plan...

... und vielen kleinen Tütchen!

Auch wenn der Frühling noch mit angezogener Handbremse unterwegs ist - auf unseren Fensterbänke ist schon jede Menge los. 



Neben Basilikum und Petersilie habe ich Mitte Februar auch die ersten Paprika ausgesät. Im letzten Jahr war die Aussaat 3 Wochen später, aber wegen der langen Kulturzeit gab es teilweise die ersten Paprika erst im Herbst, als es schon wieder deutlich kühler wurde.
Eine neue Paprika-Sorten in diesem Jahr ist "Bujahn" , bewährt im letzten Jahr hatten sich "Pantos", "Yolo Wonder" und die lila Paprika "sweet lila hungarian" .

Die Tomatenaussaat begann am 21.3. , im 1-Wochen-Rhythmus wurden die bereits bewährte Sorte "Ruthie", aber auch viele neue Sorten ausgesät - Hauptsache bunte Tomaten! Ich bin schon sehr gespannt... 

Die vorgezogenen Kohlrabi und Salate sind mittlerweile bereits ins Beet oder Frühbeet umgezogen. Erbsen und Möhren habe ich Anfang April ins Beet gesät und mit einem Flies abgedeckt. Trotz des Wintereinbruchs sind alle Aussaaten aufgegangen. Einzig der ins Kräuterbeet gepflanzte Basilikum ist erfroren.

Sonntag, 26. März 2017

Wintertraining - was aus dem Plan ohne Plan wurde...

Tja, der Plan ohne Plan ging ziemlich in die Hose. Nach einem guten Start war Mitte Dezember der Rücken bretthart, der Schmerz zog sich ins linke Bein hinunter. Spinning war nicht mehr machbar, Joggen kontraproduktiv, zum radeln war es wochenlang viel zu kalt und naß. Mit Wandern und Nordic Walking habe ich etwas Kondition retten können, gut waren auch die langen Schneeschuhtouren in der Winterurlaubswoche. 2 mal war ich auch wieder auf der Alp Laret.

Nach 9 bikelosen Wochen saß ich dann am 1.3. erstmals wieder auf dem Bike zu einer Märzenbecher-Trailtour durch den heimischen Auwald. 


Seither ging es jedes Wochenende mindestens 1 x aufs Bike. Aus den Märzenbecher-Touren sind nun Bärlauch-Touren geworden, der Winter scheint sich zu verabschieden. Die Uhren wurden auf Sommerzeit umgestellt, aus dem quasi ausgefallenen Wintertraining wird nun ein Frühjahrstraining. Und Biken macht wieder richtig Laune :-)  

Edit am 23.4.: Der Winter hat sich leider noch nicht verabschiedet...es ist saukalt, immer wieder fällt Schnee.

Samstag, 25. Februar 2017

Neues im Garten - Frühbeetkasten

Im letzten Jahr baute der Gärtnermann der Gärtnerin ein Hochbeet - und dieses Jahr kam ein Aufsatz als Frühbeet dazu :-) Sehr praktisch, weil auch abnehmbar.


4 Wochen später 



2 Wochen später...


Der erste eigene Frühlingssalat - jammi!

Mittwoch, 1. Februar 2017

Freitag, 6. Januar 2017

Im Kanu durch Canada auf dem Big Salmon River

Gastbeitrag von Wolfgang


Kanada Big Salmon River Kanutour vom 21.08.16 bis 04.09.16
Ein Freund organisierte dieses Jahr eine private Kanutour auf dem Big Salmon River und fragte mich ob ich mitfahren möchte. Meine Zusage erfolgte spontan ohne zu wissen auf welches Abenteuer ich mich da eingelassen habe. Unsere Gruppe bestand dann aus 4 Männer, davon 1 gelernter Koch und 3 begeisterte Angler, was sich kulinarisch noch bewähren sollte.

Zur Brotzeit: Vesperbrot

Für ein Brot von ca. 750 g


Am Vortag:
Für den Sauerteig 6 g Anstellgut (siehe "Brot backen"), 50 g Roggenmehl 977 und 40 g warmes Wasser in einer kleinen Schüssel gut verrühren. Abgedeckt über Nacht mindestens 15 Stunden bei Zimmertemperatur ruhen lassen.
Außerdem 15 g gemischte Semmelbrösel mit 30 g Wasser mischen und über Nacht quellen lassen.
Am nächsten Tag 
  • den Sauerteig
  • die eingeweichten Semmelbrösel
  • 50 g Weizenvollkornmehl
  • 40 g Weizenmehl 550
  • 250 g Weizenmehl 1050
  • 70 g Roggenmehl 977
  • 13 g Salz
  • 9 g frische Hefe
  • 240 g Wasser
in der Küchenmaschine ca. 5 Minuten mit dem Knethaken auf kleiner Stufe gut vermischen, dann auf hoher Stufe ca. 8 Minuten kneten. Der Teig ist dann weich, aber zäh. 
Mit etwas Mehl aus der Knetschüssel lösen und in eine geölte Schüssel umfüllen, mit Mehl bestäuben und ca. 3 Stunden an einem warmen Ort mit einem Geschirrtuch abgedeckt gehen lassen.
Dann den Teig mit genug Mehl auf der Arbeitsplatte rundkneten (Teig klebt gerne, genug Mehl verwenden) und in einen bemehlten Gärkorb oder eine passende gemehlte Schüssel setzen, 45 Minuten ruhen lassen. 
In der Zwischenzeit den Backofen mit Backstein auf 260 Grad vorheizen und ein Backblech in die untere Schiene des Ofens schieben. Nach der Ruhezeit das Brot auf ein Backpapier stürzen und mit dem Backpapier in den Ofen schieben. Ca. 250 ml Wasser auf das untere Backblech gießen und sofort die Ofentüre schließen (= dampfen).
Nach 10 Minuten die Temperatur auf 220 Grad reduzieren, nach weiteren 40 Minuten auf 200 Grad zurückdrehen. Noch weitere 20 Minuten backen lassen. Dann das fertige Brot herausholen und auf einem Gitter auskühlen lassen.

Donnerstag, 5. Januar 2017

Brot backen

Im September stieß ich beim kochbuchstöbern in der Buchhandlung auf das Brotbackbuch der "Wildbakers" (http://www.wildbakers.de/- und seither habe ich eine neue Leidenschaft: Brot backen. Seit 3 Monaten gibt es bei uns jede Woche selbstgebackenes Brot.

Mein erstes Brot war - was auch sonst - das "schwäbische Landbrot" . Auch wenn es von der Form her nicht perfekt war (meine Hände kneten noch sehr ungeübt), so waren wir vom Geschmack begeistert. 
Es schmeckte einfach wie ein gutes Brot schmecken muß, frisch und leicht säuerlich, mit guter Kruste. Dazu war es gut 1 Woche haltbar, ohne wesentlich an Geschmack zu verlieren. 
Seither setzte ich jeden Sonntag ein "Anstellgut" an, mit dem ich dann am Freitag einen Sauerteig ansetze und am Samstag dann das Brot backe. 
Anstellgut: 8 g Roggenmehl und 16 g Wasser vermischen, über Nacht stehen lassen, dann an Tagen 2 - 4 jeden Tag 8 g Mehl und 8 g Wasser dazurühren und wieder stehen lassen. 
Ab dem 3. Tag riecht es angenehm säuerlich und ist wie Hefeteig etwas aufgegangen. Mit dem Anstellgut wird dann nach Rezept der Sauerteig angegerührt (meist im Verhältnis Anstellgut zu Mehl zu Wasser 1:10:10), der dann über Nacht ruht.
Dass man in einem normalen Backofen kein richtiges Brot backen kann ist ein Märchen. Zum Backen lege ich unseren Pizzastein für den Grill in den Backofen und heize den Ofen auf ca. 260 Grad vor. Das Brot wird dann bei fallender Hitze gebacken: Nach 10 Minuten auf 220 Grad reduzieren, nach weiteren 40 Minuten auf 200 Grad.

Ich verwende ausschließlich Bio-Mehl aus unserer Bertelemühle (http://www.bertelemuehle.de/)


Sonntag, 1. Januar 2017

Neujahrsrunde mit Stöckle

Am Neujahrstag war es dann auch bei uns endlich mit dem nebelgrau vorbei. Eigentlich wollten wir nach der gestrigen Bergtour nur geruhsam spazieren gehen, aber Schatzi drückte mir in letzter Minute meine noch unbenutzten Nordic-Walking-Stöcke in die Hand. Und so wurde es eine doch halbwegs sportliche Hausrunde mit ungewohnten Ausblicken.

13 km, 200 hm, Gehzeit 1.45 Stunde.

Samstag, 31. Dezember 2016

Silvestersonne im Allgäu

Wir wohnen in einem Nebelloch - und nach vielen Tagen Feuchtekältegrauingrau wollten wir das Jahr mit Sonnenschein ausklingen lassen. Also Wanderstiefel geschnürt und ab ins schneefreie Allgäu. Wegen der einfachen Anfahrt entschieden wir uns für die Enklave Jungholz, unsere Wandertour führte uns auf die Reuter Wanne und den Pfeifferkopf. Vor 2 Jahren waren wir hier am 1.1. mit Schneeschuhen unterwegs, dieses Jahr war von Schnee nichts zu sehen.



Nach dem Gipfel der Reuter Wanne, auf dem es ziemlich turbulent und laut zuging, gönnten wir uns eine Vesperpause in der Sonne.



Frisch gestärkt entschieden wir uns noch für den kurzen Aufstieg zum Pfeifferberg. Eine gute Entscheidung, war es am Pfeifferkopf perfekt: Grandiose Aussicht in die Alpen und eine himmlische Ruhe. Für mich der wesentlich schönere Gipfel.




Ein perfekter Wandertag, der das Jahr 2016 versöhnlich ausklingen ließ und tags darauf mit Muskelkater belohnt wurde. 

Montag, 7. November 2016

Wintertraining - der Plan ohne Plan

Tag 1 ist also geschafft, dem Lauf im Abendlicht folgte ein grandioser Muskelkater, der am nächsten Tag (Feiertag) mit Gartenarbeit und einer kurzen MTB-Runde ergebnislos bekämpft wurde. Zum Muskelkater gesellten sich auch gleich wieder Schmerzen und Verspannungen im unteren Rücken. Um noch eines draufzusetzen habe ich am Freitag den Gemüsegarten umgegraben, was dem Rücken sozusagen den Dolchstoß versetzt hat. Also am Samstag brav ins Studio und mit den Rückenplänen meines Sporttherapeuten die Rückenübungen wieder aufgenommen. Da habe ich gemerkt, das viele Übungen, die im Mai schon gut gingen, jetzt kaum noch durchführbar sind. Die vielen unsichtbaren kleinen Muckis haben sich über den Sommer wieder verkrümelt. Schnell wieder nach einem Termin beim Sportdoc und Sporttherapeuten angefragt.
Am Sonntag dann seit 1 Jahr das erste Mal wieder Spinning. Neue Spinningräder im Studio, viel Elektronic- und App-Gedöhns am Rad, ob´s hilft? Die Stunde war anstrengend, die Musik hat getaugt, ich habe durchgehalten, was mit vielen kleinen Glückshormonen belohnt wurde. Danach war ich so fertig, dass nur noch "Sofa" ging. Die erste Woche Wintertraining ohne Plan war damit geschafft.

Trainingspläne wirken auf mich eher demotivierend. Ich versuche, mich an bekannte und bewährte Regeln zu halten, dazu gehören: Freude und Spaß stehen an erster Stelle, und mein Training muß MIR und sonst niemandem taugen. Ich werde mich an mein "Alpencross-Training" halten, mit für mich gesunder Mischung aus Spinning, Radfahren am Wochenende wenn es nicht zu kalt und neblig ist, Laufen und im Studio BBP, Pilates und Step. Dazu sollen in diesem Jahr wieder gezielte Übungen für den Rücken kommen. Somit sieht der Plan ohne Plan so aus:

1 / Woche Spinning, ab Januar dann 2 / Woche
1 / Woche Gerätetraining Rücken in der Physio-Praxis, da gibt es einen Plan!
2 - 3 / Woche spezielle Rückenübungen (30 - 45 Minuten), da gibt es auch Pläne!
1 - 2 / Woche Kurs im Studio Pilates, BBP, Step...
1 / Woche Laufen
Jedes Woche mindestens 1 mal aufs Bike, auch wenn die Runde nur kurz ist.

Klingt gut.