Donnerstag, 1. Juni 2017

Lago im Mai 2017 - Bike & Hike

Wir wollten endlich mal auf den Cima Sat, aber wir wollten so weit wie möglich mit dem Bike bergauf fahren, um nicht 1.200 Höhenmeter bergab laufen zu müssen.
Wir entschieden uns über die Ponale bis Biacesa zu fahren und kurbelten dann so weit den ausgeschilderten Wanderweg 417 empor, bis der Weg zu steil wurde. 

So schoben wir die Bikes noch ein Stück auf dem Wanderweg bergauf, um dann zu Fuß den Aufstieg fortzusetzen. 
Ich war noch nie auf so steilen Wanderwegen unterwegs!


Der Weg war anfangs grob geröllig, was schwer zu laufen war, um danach noch steiler und felsiger zu werden. Da war stellenweise klettern angesagt, und für eine ca. 5 m hohe Felspassage brauchte ich 3 Anläufe und wäre fast gescheitert. Der Weg zog sich sehr in die Länge, es blieb steil, aber dann kamen wir am Bochet del Concoli aus dem Wald heraus. 

Doch wir waren noch nicht am Ziel, es ging weiter steil bergauf, neben uns Schützengräben aus dem 1. Weltkrieg. Gänsehaut... 

Wir erreichten endlich die Anhöhe und vor uns lag Riva zu Füssen und im Hintergrund sahen wir die schneebedeckten Adamello-Berge... und leicht unter uns schräg gegenüber den Cima Sat! 



Wir hatten nicht bedacht dass zwischen Cima Sat und Concoli noch ein tiefer Einschnitt war. So genossen wir die Aussicht auf den Cima Sat, ohne ihn zu erklimmen. Hinter uns bauten sich derweil dunkle Wolken auf, und wir begannen schnell mit dem Abstieg hinüber zum Bocca Pasumer, auch hier wieder entlang an alten Schützengräben.



Nach ein paar Photos ging es dann entgültig an den Abstieg, der sich wie schon der Aufstieg in die Länge zog. Meine Knie begannen mächtig zu zittern, Stöcke wären hilfreich gewesen. 

Endlich erreichten wir wieder unsere Bikes und waren froh, den Rückweg per Rad zurücklegen zu können. 
Bikestrecke: 21 km, 603 hm, Wanderstrecke 5 km, 708 hm.

Mittwoch, 31. Mai 2017

Tomatenanzucht 2017

Nach dem Tomaten-Erfolg 2016 habe ich im Winter fleißig neuen Samen bestellt, denn ich will auch noch andere Sorten ausprobieren. Auch mit dem richtigen Zeitpunkt der Aussaat wollte ich experimentieren.

Ruthje, unsere Lieblingstomate, wurde an 4 verschiedenen Tagen ausgesät: 16.3., 21.3., 31.3. und 9.4.



Hatte ich 2016 9 verschiedene Sorten angebaut, so tummeln sich in diesem Jahr 14 verschieden Sorten auf dem Fensterbrett. Im Garten habe ich überdacht nur Platz für max. 16 Tomaten. Alle anderen müssen im Freien oder in Kübeln wachsen. Leider spielt das Wetter in diesem Jahr nicht richtig mit. Letztes Jahr konnte ich ab Mitte April die kleinen Tomatenpflänzchen tagsüber an die frische Luft stellen, schattig und relativ windgeschützt. 

Eine leichte Luftbrise sorgte dafür, dass die Pflanzen kräftig wurden und nicht "in die Höhe" schossen.
In diesem Jahr konnten die Pflanzen bisher noch nicht an die frische Luft, was man ihnen deutlich ansieht. Und auf der Fensterbank ist es ihnen nun doch zu warm.

Die einzelnen Sorten sind der Rubrik "Tomatensorten" zu finden.


5 Wochen später:
Die Tomatenhausbewohner gedeihen prächtig, haben Blüten und schon kleine Nupsies.
Die ersten Freilandtomaten sind verbrannt, es war zu heiß und sonnig, aber dank eines Sonnenschirms erholen sie sich langsam. Gestern abend habe ich noch weitere 5 Tomaten ins Gemüsebeet gesetzt. Dafür kann ich in 6 Wochen wahrscheinlich zwischen den Tomaten nicht mehr treten...

Samstag, 27. Mai 2017

Bodensee: Ausblicke, Einblicke und ein Kleinod

Himmelfahrt - ein langes Wochenende, ab an den See! Während sich die Massen am Bodensee entlangschoben, haben wir wieder die Wege und Trails im Hinterland besucht. Von Uhldingen über Nußdorf ging es zuerst schweißtreibend bergauf und dann durch Wald und Wiesen immer auf halber Höhe am See Richtung Sipplinger Höhe entlang. 




Hier hat man die besten Ausblicke auf den Überlinger See, den Säntis und die schneebedeckten schweizer Alpen. 


Unsere Tour bescherte uns einige Trails, die Tobel ließen wir aber (bis auf einen) wegen einiger Wanderer aus, ebenso den letzten Anstieg zum Haldenhof. Auf dem Rückweg stillten wir noch unseren Durst im Überlinger Osthafen, wo uns bei der Rechnung das Weizen im Hals stecken blieb: 4,60 EUR für ein Hefeweizen! Nichts wie weg...

39 km, 700 hm

Die 2. Tour führte uns ins Uhldinger und Meersburger Hinterland. Vorbei am Affenberg, wo Störche grade die ersten Flugübungen mit ihrem Nachwuchs machten,

folgten wir einfach mal den Wanderschildern. In Baitenhausen sahen wir eine Kapelle oben auf der Anhöhe, und unsere Hoffnung auf eine kleine Gastwirtschaft wurde nach dem Anstieg nicht enttäuscht. 

Hier schmeckte das Meckatzer Weizen wieder zu normalen Preisen und wir genossen den grandiosen Blick und die Ruhe. Die kleine unscheinbare Kapelle entpuppte sich als barockes Kleinod.



Frisch gestärkt ging es an die Rückfahrt über Meersburg und unsere "Hometrails" zurück nach Unteruhldingen, ab aufs Boot und wir genossen ein erfrischendes Bad im 18 Grad kühlen See.

46 km, 400 hm




Montag, 8. Mai 2017

Lago im Mai 2017 - neue Wege am Ledrosee

Die Tour über die Ponale zum Ledrosee gehört zu den Klassikern am Lago. Heute wollten eine neue Variante auf der Rückfahrt ausprobieren.
Der Tag war sehr windig und nicht wirklich warm, aber der Weg über die Ponale und Molina di Ledro war schnell zurückgelegt. Aber irgendwie werden die Rampen jedes Jahr steiler... ;-)


Nach einer Mittagsrast am Ledrosee ging es dann nicht auf die gewohnte Abfahrt, sondern erst noch mal fleißig bergauf. Mir schwante nichts Gutes, als ich im Wald auf dem Trail immer weiter emporkurbelte. 





Anfangs ließ sich der Trail auf Waldboden schön flowig an, ein paar Kniffelstellen, aber dann wurde es steil. 
Der Trail spukte uns am Rastplatz in Pre wieder aus, und über die Ponale ging es mit kleinen Schlenkern wieder nach Riva zurück.
Fazit: eine nette, aber schweißtreibende Variante, für mich nicht immer fahrbar. 27 km, 770 hm.

Sonntag, 7. Mai 2017

Lago im Mai 2017: Um den Monte Casale

Auch in diesem Frühjahr ging es wieder für eine Woche an den Gardasee - wir wollten biken, die Kondition testen, neue Trails testen und die Wärme sowie das südliche Flair am Lago genießen.
Aber schon am ersten Tag war nichts mit Wärme, auch die Sonne machte sich rar - und das blieb so bis zum letzten Tag.

Wie jedes Jahr führte unsere 1. Urlaubstour gen Tenno-See und weiter über den Ballino-Pass. Diesmal planten wir eine "große" Runde um den Monte Casale.

Kalt und windig war es, und der Wetterbericht verhieß nichts gutes. Zügig waren wir am Ballino-Pass, wider Erwarten kurbelten meine Beine fröhlich vor sich hin. Nach dem Ballino-Pass ging es durch den Wald und durch Pfützen und Matsch sowie über Wiesen- und Feldwege nach Ponte Arche. Hier hatte ich ein deja-vu, sind wir doch bei unserem Alpencross 2012 durch Ponte Arche gekommen. Damals waren meine Beine bleischwer, auf dieser Tour ging es erstaunlich gut gen Schlucht empor. Kurz vor Erreichen des Radweges begann es zu regnen, allerdings nur kurz. 

Nach den Schlucht bogen wir noch vor der Sarca-Überquerung rechts auf einen Feldweg ein, der uns bis kurz vor Pietramurata brachte. Hier besuchten wir zum ersten Mal das kleine Weingut ... mit einer hübschen Terrasse und sehr leckerem Vesper. Frisch gestärkt ging es dann wieder ohne Regenjacke auf unbekannte und erstaunlich flowige Trails mit stetigem auf- und ab. Die Trails machten Laune, und so hatten wir noch ein breites Lächeln auf dem Gesicht, als wir am Ende der Tour wieder bei "Tiziano" im Garten eintrafen. Der erste "Spritz" ließ nicht lange auf sich warten.

Fazit: schöne und zu optimierende Tour mit 68 Km, 1.000 Hm, flowige Trails und fast keine Photos.

Montag, 24. April 2017

Tomatensorten

Hier stelle ich von mir angepflanzte Tomatensorten vor. Diese Rubrik werde ich laufend ergänzen und erweitern. 

Ruthje



Bereits im letzten Jahr bewährt, g`schmackig und robust. Herzförmige rote kleine Tomate.
Von allen vorgezogenen Tomaten hat diese Sorte den stabilsten und kompaktesten Wuchs. Sie wird auch nur ca. 1.20 hoch.
Nach 2015 und 2016 auch 2017 wieder Bestandteil des Gartens.
Standort: Tomatenhaus und Freiland

Dorenia

Samen vom letzten Jahr. Normale rote Tomate, guter Geschmack. Wurde im letzten Jahr sehr groß. Mal schauen wie es dieses Jahr wird.
Die Pflanze im Kübel wuchs bis unter das Dach, an die letzten Früchte bin ich zum ernten kaum noch hochgekommen.
Standort: Freiland und Kübel

San Marzano
Anzucht kein Problem, stabiler Wuchs. Bekannte Sorte für Tomatensauce.
Standort: Freiland mit Dach

Sir Loin of Zebra



Anzucht kein Problem, hat aber nach der Pflanzung im Tomatenhaus wie auch im Freiland schnell verbrannte Blätter bekommen.
Die Früchte sind sehr fest.
Standort: Tomatenhaus und Freiland mit Dach

Abracazebra
Anzucht kein Problem. Erst dachte ich dass es sich um eine grüne Tomate handelt, aber letztendlich wurde die Tomate doch orangerot. Wächst sehr hoch. Sehr feiner Geschmack.
Auch 2017 wieder ausgesät.
Standort: Tomatenhaus und Freiland mit Dach

Anna Herrmann


Erst wollte "Anna Herrmann" schon auf dem Fensterbrett nicht wachsen, im Garten hat sie 6 Wochen lang rumgezickt - aber dann konnten wir uns vor gelben Tomaten kaum retten. Ob im Tomatenhaus, im Topf oder im Freiland, es gab eine Fülle von gelben Tomaten! Anna Herrmann ist platzfest und innen fast hohl.
Es läßt sich prima gelbe Tomatensauce davon kochen.
Leider habe ich 2017 keinen Samen bekommen. 

Black Cherry
Anzucht kein Problem, etwas staksig. Ist weit über das Dach des Tomatenhauses hinausgewachsen.
Die kleinen Tomaten haben einen guten Geschmack, haben aber eine dünne Schale und neigen aber zum platzen.
Auch 2017 wieder am Start.
Standort: Tomatenhaus und Freiland mit Dach

Gypsi Zigan
geschenkter Samen. Ich habe keine Ahnung wie diese Tomate aussehen soll. pflanzen sind noch ziemlich klein, aber im Tomatenhaus fühlt sie sich bisher sehr wohl.

Es wurde eine dunkelrot-lila Fleischtomate, etwas mehlig im Geschmack.

goldene Königin

Tigerette rot

Hellfrucht

Häfele
birnenförmige Ochsenherz

Haubners Vollendung

green Zebra

rotes Zebra

Resi 

Öhrli

purpur Kalbasse

Goldmarie
Goldmarie hatte ich zu spät, am 6.4. ausgesät, der Samen ging nicht auf. Ich starte im nächsten Jahr einen neuen Versuch.

Pernau Orange



Es geht wieder los - Garten 2017

Das Gartenjahr beginnt wie immer mit einem Plan...

... und vielen kleinen Tütchen!

Auch wenn der Frühling noch mit angezogener Handbremse unterwegs ist - auf unseren Fensterbänke ist schon jede Menge los. 



Neben Basilikum und Petersilie habe ich Mitte Februar auch die ersten Paprika ausgesät. Im letzten Jahr war die Aussaat 3 Wochen später, aber wegen der langen Kulturzeit gab es teilweise die ersten Paprika erst im Herbst, als es schon wieder deutlich kühler wurde.
Eine neue Paprika-Sorten in diesem Jahr ist "Bujahn" , bewährt im letzten Jahr hatten sich "Pantos", "Yolo Wonder" und die lila Paprika "sweet lila hungarian" .

Die Tomatenaussaat begann am 21.3. , im 1-Wochen-Rhythmus wurden die bereits bewährte Sorte "Ruthie", aber auch viele neue Sorten ausgesät - Hauptsache bunte Tomaten! Ich bin schon sehr gespannt... 

Die vorgezogenen Kohlrabi und Salate sind mittlerweile bereits ins Beet oder Frühbeet umgezogen. Erbsen und Möhren habe ich Anfang April ins Beet gesät und mit einem Flies abgedeckt. Trotz des Wintereinbruchs sind alle Aussaaten aufgegangen. Einzig der ins Kräuterbeet gepflanzte Basilikum ist erfroren.

Sonntag, 26. März 2017

Wintertraining - was aus dem Plan ohne Plan wurde...

Tja, der Plan ohne Plan ging ziemlich in die Hose. Nach einem guten Start war Mitte Dezember der Rücken bretthart, der Schmerz zog sich ins linke Bein hinunter. Spinning war nicht mehr machbar, Joggen kontraproduktiv, zum radeln war es wochenlang viel zu kalt und naß. Mit Wandern und Nordic Walking habe ich etwas Kondition retten können, gut waren auch die langen Schneeschuhtouren in der Winterurlaubswoche. 2 mal war ich auch wieder auf der Alp Laret.

Nach 9 bikelosen Wochen saß ich dann am 1.3. erstmals wieder auf dem Bike zu einer Märzenbecher-Trailtour durch den heimischen Auwald. 


Seither ging es jedes Wochenende mindestens 1 x aufs Bike. Aus den Märzenbecher-Touren sind nun Bärlauch-Touren geworden, der Winter scheint sich zu verabschieden. Die Uhren wurden auf Sommerzeit umgestellt, aus dem quasi ausgefallenen Wintertraining wird nun ein Frühjahrstraining. Und Biken macht wieder richtig Laune :-)  

Edit am 23.4.: Der Winter hat sich leider noch nicht verabschiedet...es ist saukalt, immer wieder fällt Schnee.

Samstag, 25. Februar 2017

Neues im Garten - Frühbeetkasten

Im letzten Jahr baute der Gärtnermann der Gärtnerin ein Hochbeet - und dieses Jahr kam ein Aufsatz als Frühbeet dazu :-) Sehr praktisch, weil auch abnehmbar.


4 Wochen später 



2 Wochen später...


Der erste eigene Frühlingssalat - jammi!

Mittwoch, 1. Februar 2017